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Faszination Naheweinstraße

Weinkultur kann man bei uns von Bingen bis Kirn überall und 365 Tage im Jahr erleben! Getreu diesem Motto präsentiert sich die 1971 erstmals eröffnete und 2008 neu ausgebaute Naheweinstraße.

Die Naheweinstraße verbindet auf ihrem 130 Kilometer langen Rundkurs 36 in eine abwechslungsreiche Landschaft eingebettete Winzerdörfer und führt ganz nebenbei zu den kulturellen, landschaftlichen und geschichtlichen Highlights der Region.

Die Nahe ist ein kleiner nicht schiffbarer Nebenfluss des Rheins, an deren Ufern Weinbau bereits seit über 2.000 Jahren betrieben wird. Ruhig geht es in dem 4.000 Hektar großen Anbaugebiet zu. Einmal angekommen, wird das Anbaugebiet über kleine Straßen erkundet, weit entfernt von der Hektik des Alltags. Dennoch ist die Naheweinstraße sehr gut an das überregionale Straßennetz angebunden.

Landschaftlich stellt das Weinanbaugebiet Nahe keine Monokultur dar, sondern präsentiert sich als facettenreiche Weinkulturlandschaft. Aus einem Heißluftballon betrachtet wirkt die Landschaft wie in einen natürlichen Flickenteppich eingebettet, der sich aus dem harmonischen Zusammenspiel von Wäldern, Feldern und Reben zusammensetzt. Es versteht sich von selbst, dass an der Nahe nur die geeignetsten und besten südexponierten Hänge mit Weinreben bestockt sind. Landschaftsprägend ist der beeindruckende Rotenfels. Diese majestätische 200 Meter hohe und 1000 Meter lange Porphyrsteilwand ist zwischen Skandinavien und den Alpen einzigartig. Unter Kennern ist die Weinlage „Bastei“ am Hangfuß des Rotenfels aufgrund des weinprägenden Terroirs und des besonderen Mikroklimas hoch geschätzt. Der Rheingrafenstein, die weltberühmten Weinlagen des mittleren Nahetals, der mystische Disibodenberg oder die fantastischen Aussichtspunkte bieten faszinierende Eindrücke der Weinkulturlandschaft Nahe. Diese herrliche Wein- und Flusslandschaft bietet unzählige Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. Trendsportarten wie Nordic-Walking, Nordic-Blading oder längst etablierte Outdooraktivitäten wie Jogging oder Wandern werden auf dem gepflegten und gut ausgebauten Wegenetz unternommen. Der stark frequentierte 98 Kilometer lange Weinwanderweg Rhein-Nahe bietet neben 18 kleineren Themenwegen ausreichend Gelegenheit, die Faszination Naheweinstraße per Pedes zu erkunden. Den Radfahrern steht auf und neben dem komplett beschilderten Naheradweg ebenfalls ein ausgezeichnetes Radwegenetz zur Verfügung. Spaß für die gesamte Familie bietet die 40 Kilometer lange Draisinenstrecke im Glantal.

Kulturell präsentiert sich das Naheland überaus abwechslungsreich. Neben den historischen Weinorten, deren Geschichte teilweise über 1.000 Jahre alt ist und über deren historische Pfade noch heute die Naheweinstraße verläuft, finden sich im Naheland zahlreiche historische Zeugnisse. Diese beginnen bei den sensationellen Ausgrabungen der römischen Villenanlage in Bad Kreuznach mit zwei beeindruckenden im Original erhaltenen Mosaiken. Über 30 Burgen, Schlösser und Ruinen bezeugen die wechselnden Machtverhältnisse und kriegerischen Auseinandersetzungen. Heute sind diese geschichtsträchtigen Schauplätze beliebte Freizeitziele. Weinkulturelle Zeugnisse sind die historischen Weinbergshäuschen sowie die Trockenmauerterrassen, die bereits bei Hildegard von Bingen, eine der bedeutendsten Persönlichkeiten des Naheraums im Mittelalter, Beachtung fanden. Einige der besten Weinlagen an der Nahe sind noch heute terrassiert, trotz der immer weiter fortschreitenden Mechanisierung in der Weinwirtschaft.

Wein und Kulinarisches wird an der Nahe, wie könnte es in einem Weinanbaugebiet auch anders sein, groß geschrieben. Es sind zu ¾ Weißweine, die an der Nahe gekeltert werden, wobei dem Riesling ein besondere Stellung zukommt. Das Weinland verfügt über zahlreiche Weingüter von Weltruf, die in diversen Führern basierend auf exzellenten Weinqualitäten Jahr für Jahr vorgestellt werden. Mehrfach ausgezeichnete Köche sorgen für das leibliche Wohl und kreieren raffinierte Gerichte. Dabei werden selbstverständlich regionale Produkte verwendet. Ein besonderer Genuss ist es, in einem empfohlenen Naheweingarten die regionalen Gerichte bei einem Schoppen, der an der Nahe Remischen genannt wird, zu genießen. Neben der exklusiven Sternegastronomie sind die gemütlichen Straußwirtschaften immer wieder ein weinkulinarisches Erlebnis. Ein hervorragendes regionales Weinangebot in der Gastronomie wird durch die engagierten Teilnehmer an der Initiative „Der beste Schoppen“ garantiert. Selbst in der Heimat genießen unsere Gäste noch die Schätze des Nahelandes. Besonderer Nachfrage erfreuen sich der streng auf 1.000 Flaschen limitierte Edelschliff, ein ausgezeichneter edelsüßer Riesling und die erlesene Pralinenkreation der Naheland-Perlen. Diese Produkte sind exklusiv bei Weinland Nahe e.V. erhältlich.

Entlang der Naheweinstraße steht ein umfassendes und qualitativ hochwertiges Wellness- und Gesundheitsangebot zur Verfügung. Das Salinental zwischen Bad Kreuznach und Bad Münster am Stein-Ebernburg mit seinen über 1.200 Meter langen Gradierwerken ist das größte Freiluftinhalatorium Europas. Die ehemals zur Salzgewinnung errichteten industriekulturellen Gradierwerke dienen heute der Erholung. Besonders in den Sommermonaten herrscht im Salinental ein angenehmes „Meeresklima“. Die Thermalsole lässt sich nicht nur riechen, sondern auch schmecken. Durch die „frische Brise“ lässt sich in den weitläufigen Parkanlagen der Sommer besonders genießen. Die warmen salz- und mineralhaltigen Thermalwässer ergänzen das Gesundheitsangebot und sind im historischen Jugendstil-Kurmittelhaus von Bad Münster am Stein-Ebernburg im direkt angrenzenden Kurpark zu verkosten. Auch hier liegt ein jod- und salzhaltiger Geruch in der Luft. Neben den weltbekannten Kurorten Bad Kreuznach und Bad Münster am Stein-Ebernburg kann die Naheweinstraße mit der jungen Kurstadt Bad Sobernheim das einzige Felkeheilbad Deutschlands aufweisen. Hier kann man seine Füße sogar auf dem Barfußpfad mit einer 3,5 Kilometer langen Fußreflexzonenmassage verwöhnen oder abhärten. Die bekannten privaten Wellness- und Gesundheitshotels haben sich ganz auf die Bedürfnisse anspruchsvoller Gäste eingestellt. Vinowellnessanwendungen oder die Vinotherapie runden die Angebote um die Naheweinstraße ab.

Wer sich neben den weinbezogenen Themen den Edelsteinen und der Erdgeschichte widmen möchte, dem sei die „Deutsche Edelsteinstraße“ sowie die „Hunsrück-Schiefer und Burgenstraße“ empfohlen. In außergewöhnlichem Ambiente wird im Historischen Kupferbergwerk eine Erlebnisweinprobe unter Tage mit erlesenen Naheweinen angeboten, begleitet von regionaltypischen Köstlichkeiten. Entlang der Nahe sind Stein & Wein immer die Protagonisten!

Besonderer Tipp: Entlang der Naheweinstraße befinden sich einige ganz spezielle Unterkunftsmöglichkeiten mit direktem Bezug zum Nahewein. „NatUrlaub auf dem Winzerhof“ bietet eine passende Unterkunft für diejenigen, die ohne eigenes Bett anreisen und eine Übernachtung beim Nahewinzer mit weinbezogenen Zusatzangeboten suchen. Den Reisemobilisten sind die kleinen privaten Stellplätze beim Nahewinzer empfohlen.

Wir wünschen viel Vergnügen bei den Erkundungstouren entlang der Naheweinstraße!

Kontaktadressen:

Naheland-Touristik GmbH Bahnhofstraße 27 D-55606 Kirn/ Nahe Tel: 06752/ 137610 Fax: 06752/ 137620 E-Mail: mailto:info@naheland.net Internet: www.naheland.net


Weinland Nahe e.V. Burgenlandstraße 7 D-55543 Bad Kreuznach Tel: 0671/ 834050 Fax: 0671/ 8340525 E-Mail: mailto:info@weinland-nahe.de Internet: www.weinland-nahe.de / www.naheweinstrasse.net